Gunnar Olson, Örebro/Schweden

Gebet in Einheit rettete die Firma

 

Wie real durch Gebet betriebliche Prozesse beeinflusst werden können, zeigt dieser erstaunliche Bericht.


J. Gunnar Olson, verheiratet, ist schwedischer Unternehmer in der Kunststoffbranche. Er ist Gründer und Chairman von International Christian Chamber of Commerce (ICCC), die in mehr als 80 Ländern vertreten ist und Autor des Buches ?Business ohne Grenzen, ICCC Deutschland, Leonberg 2002, ISBN 978-3-935703-246, www.iccc.net
 Bild 1 von 2 >

 

Gott lehrte mich, die Firma gemäß meinem Bund mit ihm zu leiten. Oft benutzte er unsere äußeren Umstände, um uns beten zu lehren und uns daraufhin seine Herrlichkeit auf die eindrucksvollste Weise in unserer Fabrik zu zeigen!
 
Stagnation
Das erste Beispiel geschah in meiner Firma für Töpfe und Pfannen, die ich später verkaufte. Unser Auftragseingang erfolgte automatisch, indem wir mit führenden Einzelhandelsgeschäften per EDV vernetzt waren. Mit einem Absatz von 3000 Kasserollen war unser Verkauf sehr zufrieden stellend. Im Mai gingen jedoch plötzlich keine Aufträge mehr ein und ich kontaktierte unsere Kunden, um den Grund dafür herauszufinden. Sie versicherten mir, dass alles in Ordnung sei und dass bald neue Aufträge eintreffen würden. Am Monatsende belief sich unser Umsatz allerdings auf klägliche 700 US-Dollar, so gut wie nichts. Ich war zutiefst beunruhigt. Wir setzten uns erneut mit unserer Kundschaft in Verbindung, um die Gründe für diesen Rückgang herauszufinden. Währenddessen füllte sich unser Lagerhaus mit Kasserollen.
 
Es wird richtig eng!
Am Ende des nächsten Monats hatten wir wieder nur wenig verkauft und die Lage war sehr kritisch. Unsere Liquidität war beeinträchtigt, da sämtliches verfügbares Kapital in unseren Lagerbestand floss, zudem war kein Platz mehr in unserem Lagerhaus. Wir mussten dringend unsere Warenbestände loswerden – aber was war mit unseren Kunden los?
Als ich in unserem überfüllten Lagerhaus stand, wurde mir klar, dass ich keine Wahl hatte. Die Produktion musste eingestellt werden. Unsere Kunden hatten uns zwar bestätigt, dass sie uns wieder Aufträge erteilen würden, doch diese blieben nach wie vor aus. Ich betete und sprach mit Ashter, meiner Frau, der ich eingestehen musste, dass es nichts gab, was wir momentan tun konnten. Die Fabrik musste vorübergehend geschlossen werden, wenn wir diese Krise überstehen wollten.
 
Gemeinsames Gebet …
Da Freitagabend war, gingen wir mit schwerem Herzen zu unserem Gebetskreis, wo uns an jenem Abend eine Frau die folgende Bibelstelle vorlas: „Fünf von euch sollen hundert jagen, und hundert von euch sollen zehntausend jagen; denn eure Feinde sollen vor euch her dem Schwert verfallen.“ (3. Mose 26,8)
Als sie diese Worte las, spürte ich in meinem Geist, was zu tun sei. Durch diese Bibelstelle inspiriert, erzählte ich mein Problem dem Rest der Gruppe. „In unserem Lagerhaus befinden sich im Moment 90 000 unverkaufte Kasserollen“, sagte ich abschließend, nachdem ich das Dilemma geschildert hatte.
Nach einer kurzen Besprechung kamen wir zu dem Ergebnis, dass wir die Einheit unserer Gruppe nutzen sollten, um diesen Kasserollen zu befehlen, das Lagerhaus zu verlassen. Somit ergriffen wir im Namen Jesu die Autorität über die Situation und befahlen diesen Kasserollen, das Lager zur Ehre Gottes zu verlassen!
 
… und die Antwort Gottes
Am Wochenende redeten wir nicht weiter über die Angelegenheit und am Montagmorgen traf ich vor dem Firmengebäude unseren Büroleiter.
„Es gibt gute Nachrichten! Ich denke, wir sollten Gott loben! Einige unserer wichtigsten Kunden haben angerufen und alles aufgekauft, außer den Ein-Liter und den Drei-Liter-Kasserollen. Sie wollen, dass wir die Ware heute noch verschicken.“
Wir begannen sofort mit dem Verpacken und Verladen der Ware, und das Lagerhaus leerte sich nach und nach. Mir dämmerte jedoch bald, dass dies noch nicht die komplette Gebetserhörung sein konnte, da wir allen Kasserollen befohlen hatten, das Lager zu verlassen und Gott zu verherrlichen. Ich rief den Büroleiter zu mir und erzählte ihm davon. Wir hatten geistlich die Autorität über die Situation ergriffen und in Jesu Namen dem gesamten Lagerbestand befohlen, zu gehen. Offensichtlich mussten wir nochmals in Einheit übereinkommen, dass auch der Rest der Ware verkauft werden sollte. In Einheit mit dem Büroleiter betete ich also erneut. Wir sprachen diesmal ausdrücklich zu den Ein-Liter- und Drei-Liter-Kasserollen und befahlen ihnen zu gehorchen und das Lager zu verlassen!
 
Gebet in Einheit hat alles verändert
Eine halbe Stunde später klingelte das Telefon. Es war einer unserer Kunden. Ein Notfall war eingetreten und er brauchte dringend Ein- und Drei-Liter-Kasserollen. Er wollte wissen, ob wir die Ware auf Lager hatten, die wir sofort verschicken sollten. So kam es, dass unser gesamter Lagerbestand an einem einzigen Tag verschwand!


Erste Schritte
 

Marianne Lehmann, Göppingen

Ein Herzenswunsch wurde wahr

Ehrlichkeit mit sich selbst und vor Gott wurde zum Anfang eines erfüllten Lebens in einer glücklichen Partnerschaft.

mehr ...

Interview mit der Autorin Marie-Sophie Lobkowicz

Wenn Träume sterben

Nicht immer läuft alles so, wie wir uns das wünschen. Ein lebendiger Glaube gibt Kraft in schwierigen Zeiten.

mehr ...

Interview mit Walter Heidenreich

Lebe deinen Traum

Sehr praxisorientiert motiviert der engagierte Leiter der Freien christlichen Jugendgemeinschaft dazu, Lebensträume zu verfolgen und zu verwirklichen.

mehr ...

Angela Zeidler-Frész, Hainichen

Der Traum von heilen Familien

Gemeinsam mit ihrem Mann begründete sie die Familienarbeit bei Jugend mit einer Mission, um Ehen und Familien in Europa zu retten und zu stabilisieren.

mehr ...

Jörg Knoblauch, Giengen a.d. Brenz

Warum unsere Zeitplanung meistens zu kurz greift

Der bekannte Trainer und Coach zeigt, warum Zeitplanung alleine nicht genügt.

mehr ...

Eckhard Mattner, Lichtenfels

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Ein spannender Lebensweg vom Aussteiger zum authentischen Christen.
mehr ...