Anneliese Hornburg, Eichendorf

Beschützt!

Lesen Sie, wie sich ein Wildunfall zum Guten wendete.



Anneliese Hornburg, geb. 1930, ist seit 53 Jahren mit ihrem Mann Gerhard verheiratet. Sie haben 5 erwachsene Kinder und 7 Enkelkinder. Als Hausfrau und Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft bildete sie auf dem Hof Lehrlinge aus. Hornburgs gehören zu einer evangelisch-freikirchlichen Gemeinde in Niederbayern.
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Ich war wie schon oft mit meinem kleinen Renault-Clio unterwegs, gerade an einer Stelle, wo die Straße bergauf führt und auf der rechten Seite eine etwa vier Meter hohe Böschung ist. „Zufällig“ schaute ich nach oben und bemerkte ein Reh am oberen Böschungsrand, bereit zum Absprung. Mich durchfuhr ein Riesenschreck! Bremsen? Nein! Vor was auch? Direkt hinter mir fuhr ein anderes Auto.
Ich fahre also im gleichen Tempo weiter, um auf die Höhe hinauf zu kommen. Was soll ich nur tun? war mein Gedanke, meine ängstliche Frage und mein Gebet. Das Reh könnte auf dem Dach oder Kühler landen; vielleicht sogar durch’s Fenster ins Innere fallen. Ich hatte keine Idee, keine Antwort.
Da hörte ich eine laute, deutliche und beruhigende Stimme: „Steuer festhalten.“ Das tat ich sofort! Kurz darauf höre ich einen Schlag. Mein Steuer hatte ich fest in beiden Händen! Den Fuß auf dem Gaspedal fahre ich die Straße weiter hinauf. Ich dachte: „Was war das für ein Schlag?“ Ich sehe kein Reh; und ich fahre? Im Rückspiegel sehe ich den PKW hinter mir.
Oben am Berg angekommen halten wir beide hintereinander an. Ich steige aus, laufe um das Auto, erkenne aber keinen Schaden. Nur das Nummernschild ist etwas verbogen und hängt schief. Als ich mich umdrehe, sehe ich, dass etwa 20 Meter hinter uns das Reh auf der Fahrbahn liegt. Tot, es blutet nicht. Wir schauen es genauer an, es ist äußerlich unverletzt. Es starb durch einen Genickbruch. Dank sei Gott!
Wir beide überfuhren das Tier nicht, berührten es nicht einmal, es muss wohl zwischen den Rädern der Länge nach durchgerutscht sein. Für mich war es ein Wunder, es war Gottes Schutz und Hilfe, ein Engel in Aktion!
Da kam ein drittes Auto gefahren, der Fahrer steigt aus! Es war mein Gerhard, der gerade „zufällig“ dazu kam. „Gott sei Dank,“ dachte ich, „nun habe ich gleich die richtige Hilfe. Der richtige Mann am richtigen Ort zur richtigen Zeit! Wie gut ist mein Gott!“ Die beiden Männer zogen das Reh zuerst an den Straßenrand. Waldaufseher und Polizei wurden verständigt.
Als wir uns am nächsten Tag beim Waldaufseher erkundigten, ob das Reh brauchbar und verwertbar sei, bestätigte er das. So konnten wir das abgezogene, zerlegte Reh dann kaufen und einfrieren. Wunderbar!


Erste Schritte
 

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