Udo Ulfkotte, Glashütten

Weltweit

Der Jurist, Islamkenner und Sicherheitsexperte warnt vor einer strategisch geplanten Islamisierung Europas und letztlich der ganzen Welt, die längst stattfindet, ohne dass wir sie wahrhaben wollen.



Dr. Udo Ulfkotte, geb. 1960, Bestsellerautor, studierte u.a. Rechtswissenschaften und Politik. Er unterrichtet seit 2000 an der Universität Lüneburg Spionage- und Terrorabwehr sowie Security Management. Im Februar 2003 erhielt er den Annette-Barthelt-Preis für seine jahrelangen Recherchen über Terror und Islamisten. www.ulkotte.de
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Für Europäer ist es schwer verständlich, dass das Ziel des Islam seit Mohammeds Zeiten unverändert geblieben ist: Die Errichtung des „Königreiches Allahs auf Erden“. Der für die Geschichte der westlichen Welt so entscheidende Grundsatz der Trennung von weltlicher und geistlicher Herrschaft hat im Islam bis heute keine Entsprechung. In seiner Weltsicht ist Allah der einzige Souverän. Mohammed war Allahs Gesandter und regierte stellvertretend für ihn, ebenso seine Nachfolger, die Kalifen. Der Islam ist also nicht nur Religion, sondern erhebt zugleich weiter reichende politische Herrschaftsansprüche.
Dabei ist die Auffassung falsch, dass der „politische Islam“ eine Erfindung blutrünstiger Fanatiker der jüngeren Vergangenheit sei. Sie entspringt dem Wunschdenken westlicher Politiker und unserer westlichen Auffassung, dass Religion Privatsache sei. Im Islam ist Religion eben nicht Privatsache. Die Gemeinschaft der Gläubigen („Ummah“) und ihre Interessen stehen vor dem privaten Interesse. Die Ausbreitung des Glaubens ist daher Aufgabe aller friedfertigen Muslime. Das hat nichts mit Islamismus zu tun. Und schon gar nichts mit islamistischem Terror.
 
Vorauseilender Gehorsam
So erlebt in Europa das „Dhimmitum“, die Unterwerfung unter den Islam, eine Blütezeit. Klammheimlich unterwerfen wir uns angeblichen Forderungen des Korans oder leisten gar vorauseilenden Gehorsam.
  • Da ersucht der nordrhein-westfälische Staatsschutz die Eigentümerin eines Pferdes namens Mohammed, dem Hengst doch einen unverfänglicheren Namen zu geben.
  • Die DRK-Klinik in Hannover richtet eine Abteilung nur für Muslime ein.
  • Sozialhilfebeamte in Dudley/England wurden aufgefordert, alle Gegenstände, die Schweine darstellen – Spielzeug, Sparschweine usw. zu entfernen oder wenigstens zuzudecken, um nicht muslimische Mitbürger vor den Kopf zu stoßen.
  • Am 28. 11. 2006 berichtet die österreichische Nachrichtenagentur, die christliche Tradition des Nikolausbesuchs im Kindergarten sei nicht mehr „zeitgemäß“. Nur noch die „Legende vom Nikolaus“ werde erzählt, mit der „auch die Eltern der zahlreichen muslimischen Kinder keine Probleme“ hätten.
  • Am 19. 10. 2006 steht im „Bieler Tagblatt“, an der Oberschule in Roggwil seien Kleidungsstücke mit der Schweizer Flagge oder einem Kreuz jetzt unerwünscht, damit sich nicht ausländische Mitbürger provoziert fühlen.
  • Riccione, einer der beliebtesten italienischen Badeorte, hat als erste Gemeinde beschlossen, einen Teil des Strandes nur für Musliminnen abzugrenzen.
  • In England stören sich Muslime an der Fahne: Das Kreuz darin sei ein Zeichen der Kreuzfahrer. Immer mehr britische Unternehmen bitten ihre Angestellten, kein Kreuz mehr zu zeigen. Nadia Eweida wurde sogar von British Airways entlassen, weil sie ein kleines Kreuz am Hals trug.
  • In Frankreich gab es am 17. 10. 2004 die erste Steinigung einer Muslima in Europa. Die Medien berichteten in Deutschland und anderen EU-Ländern kaum darüber. Ghofrane Haddaoui wurden von drei jungen Muslimen am Strand von Marseille die Hände zerquetscht und der Kopf mit Steinen zerschmettert. Tausende Franzosen demonstrierten schweigend, dann kehrte wieder der Alltag ein.
 
Zermürbungstaktik
Um die Empfindlichkeit von Menschen zu schonen, die nichts dabei finden, wenn islamistische Internetseiten Videos von blutigen Geiselenthauptungen verbreiten, üben wir in Europa inzwischen ständig Selbstzensur.
  • Die Stadt Venedig verhinderte bei der Biennale 2005 die Aufstellung eines schwarzen Kubus, der an die Kaaba in Mekka erinnern könnte.
  • Die Düsseldorfer Kunstakademie entfernte die islamkritische Skulptur „Aggression“ aus ihrer Jahresschau.
  • In Berlin wurde im September 2006 die Mozartoper „Idomeneo“ aus Angst vor Anschlägen vom Spielplan genommen, obwohl keine muslimische Organisation Kritik angemeldet hatte.
 
Der Autor hat mit zahlreichen Mitarbeitern der Landesämter für Verfassungsschutz gesprochen. Sie alle kennen diese Entwicklung. Nach der Veröffentlichung des Buches „Der Krieg in unseren Städten“ erlebte ich 2003 selbst, wie Islamisten mit unliebsamen Kritikern umgehen. Männer aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft haben mit ständigen Drohungen Verlag und Autor schließlich bewogen, das erfolgreiche Buch nicht neu aufzulegen. Zermürbungstaktik, gepaart mit dem Versuch der finanziellen Schädigung. Denn auch gewonnene Prozesse kosten Zeit, Nerven und Geld.
 
Langfristige Strategie
„Europa wird islamisch“, sagt Bernard Lewis, ein renommierter Islamwissenschaftler: Im Jahr 732 wurden die Vorkämpfer des Islam vernichtend bei Poitiers geschlagen, im Jahr 1683 vor den Toren von Wien gedemütigt – und heute versuchten sie in einem weiteren Anlauf, Europa für den Islam einzunehmen. Wenn er auch nur ansatzweise Recht hat, dann sind die Vorboten misslungener Integrationsbemühungen nur ein müder Vorgeschmack dessen, was unseren Kindern in Europa noch bevorstehen könnte.
 
Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.             Recep Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident
 
Demografie
Während die europäische Bevölkerung vergreist und Europa jährlich 900 000 Menschen verliert, wächst die Zahl der nichteuropäischen Bevölkerung – allen voran die der Muslime. Deutschland hat heute 82 Millionen Einwohner. Im Jahr 2050 werden es sieben Millionen weniger sein, prognostiziert die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW).Langfristige Bevölkerungsprognosen sind durchaus möglich, wir sollten sie deshalb ernst nehmen und erkennen, dass dadurch aus muslimischen Minderheiten bald muslimische Mehrheiten werden.
In den letzten zehn Jahren hat sich z.B. die Zahl der österreichischen Muslime verdoppelt: 4,2% der Österreichischen Bevölkerung bekennt sich heute zum Islam. In Salzburg sind 6,8 % Muslime und nur 6,7 % evangelische Christen.
Man mag darüber streiten, wie viele Muslime in welchem Jahr in Europa leben werden. Doch die kurzfristigen Prognosen sind eindeutig: Schon etwa um das Jahr 2025 herum wird jedes dritte in Europa geborene Kind muslimischen Glaubens sein.[1]
 
1900    140 Millionen Muslime          global 10 %
2005    1,4 Milliarden Muslime          global 22 %
2050    2,8 Milliarden Muslime          global 30 %
 
 
Sonderrechte für Muslime?
Die Zeitschrift Al Islam (Hrsg. Islamisches Zentrum München) meldete,[2] dass die in Deutschland lebenden Muslime nicht auf Dauer das deutsche Ehe-, Erb- und Prozessrecht anerkennen könnten. Schon heute gibt es Fälle, wo Polygamie nicht nur akzeptiert, sondern sogar belohnt wird: Muslimische Zweit- und Drittfrauen sind in der gesetzlichen Kranken­versicherung beitragsfrei versichert.
  • Was tun wir, wenn die Pilgerfahrt nach Mekka mehr Zeit beansprucht als den zugebilligten Jahresurlaub? Im Fall eines Elektrikers, dem gekündigt wurde, weil er für sieben Wochen nach Mekka reiste, entschied das Landesarbeitsgericht Hamm[3], dass die religiöse Motivation eine sofortige Kündigung nicht rechtfertige.
  • Fast alle Arbeitsgerichte billigen Muslimen in Deutschland 10 – 20 Minuten dauernde Gebetspausen zu.
  • Schon 1993 erteilte das Bundesverwaltungsgericht[4] einer muslimischen Schülerin Anspruch auf Befreiung vom Sportunterricht, wenn dieser nicht nach Geschlechtern getrennt durchgeführt werde.
  • Im Jahr 2012 fällt der heilige Monat Ramadan (21.7.-20.8.2012) in die Zeit der Olympischen Spiele. Man darf gespannt sein, ob die Spiele verschoben werden.
 
48 % der in Deutschland lebenden Muslime glaubt laut einer Forsa-Umfrage nicht, dass die Regeln des Islam mit den Regeln der deutschen Gesellschaft vereinbar sind. 68 % halten einen „deutschen Islam“ für nicht realistisch.                        Quelle: Stern, Oktober 2006
 
Döner macht schöner?
Dieser Werbeslogan könnte einen vergessen lassen, dass etwa 70% des billigen Dönerfleisches aus Schächtungen stammt. Das Bundesverfassungsgericht entschied[5] schon 2002, dass der Tierschutz zugunsten eines strenggläubigen Metzgers zurückstehen müsse. Viele Lebensmittelfirmen richten sich intern längst nach Schariavorschriften, um keine Kunden zu verlieren.
 
Eingeschüchtert: die Medien
Interessant war das Verhalten im Karikaturenstreit, als Politiker Mäßigung forderten; aber nicht von den hasserfüllten Demonstranten, die die Karikaturen nie gesehen hatten, sondern von den westlichen Zeitungen. Islamisten sind klagefreudig, keine andere Gruppe beschäftigt europäische Gerichte mehr als Muslime, die ihren Glauben beleidigt und sich verunglimpft wähnen. Jede Redaktion wird sich deshalb überlegen, was sie schreibt, und jeder Sender prüfen, ob er einen Bericht oder Film ausstrahlt wie z.B. Nicht ohne meine Tochter. Er wurdevon VOX abgesetzt.
 
 
Der Kampf ums Geld
Fromme Stiftungen spielen im Islam eine große Rolle. Waqf bezeichnet gestiftetes Eigentum, das für immer Allah gehört. Jeder Moscheebaugrund ist Waqf und damit unverkäuflich. Alle Länder, die jemals vom Islam beherrscht wurden, sind Waqf und müssen zurückgewonnen werden. In Europa sind das vor allem Spanien, Südfrankreich bis Poitiers, Sizilien, Bulgarien, Griechenland, der Balkan bis vor Wien, weltweit auch viele andere Gebiete.
Beachtlich präsentiert sich der Islam auch als Wirtschaftsmacht. Der Islam lehnt das Zinswesen und das westliche Wirtschaftssystem ab. Islamic Banking, das islamische Banken- und Finanzsystem, gehört inzwischen weltweit zu den Finanzmärkten mit den höchsten Zuwachsraten. Man beruft sich auf das Zinsverbot in Sure 3, Vers 130, nach dem Kredite, Kreditkarten, Hedgefonds und Termingeschäfte mit dem Islam nicht vereinbar sind. Man findet durch „Gebühren“ einen Ausweg, denn auch islamische Banken leben vom Profit!
Heute gibt es Islamic Banking in mehr als 75 Staaten. Aus Angst, die Muslime könnten ihr Geld abziehen, bemühen sich immer mehr westliche Banken um „schariagerechte“ Geschäfts­abschlüsse.
 
Islamische Marktwirtschaft und der Golddinar
 Am 21. 9. 2001 rief Usama bin Laden zum „wirtschaftlichen Dschihad“, d.h. zum Boykott westlicher Produkte auf. Unter www.enfal.de sind die Vorzüge des islamischen Wirtschafts­systems aufgelistet.
 
Ein weltweites islamisches Bankensystem ist Teil des Dschihad.
                                               Mohammed Mahatir, malaysischer Ministerpräsident
 
Im Jahr 2001 ließ der Spanier Vadillo mit Hilfe der Berliner Muslime eine 24-Karat-Goldmünze prägen und stellte sie in Dubai dem damaligen Leiter der Dubai Islamic Bank vor. Seither wird für den Golddinar als Alternative zu Dollar und Euro geworben, und er findet viel Sympathie. Was in Europa als „Spinnerei“ abgetan wird, ist in Malaysia schon Wirklichkeit: In der königlichen Münzprägeanstalt werden seit 2002 Golddinare geprägt. Der Rückzug aus Investitionen in Dollar und Euro wird greifbar. Inzwischen wird der Golddinar in 22 Ländern angeboten.
 
 
Was also ist zu tun?
Die schleichende Islamisierung geschieht nicht heimlich, sondern ist für jeden erkennbar, der die Augen nicht verschließt. Wie reagieren wir? Haben wir eine Meinung, ein Wertesystem, das wir erhalten wollen? Wie viel ist uns unser christlicher Glaube wert? Wir sollten zumindest erkennen, dass System dahinter steckt, dass es keine zufälligen Entwicklungen sind. Wir alle sind aufgerufen, die Werte, die uns wichtig sind, gegen ihre Feinde zu verteidigen. Beliebigkeit hilft uns nicht weiter. Nur wer einen eigenen, klaren Standpunkt hat, kann anderen gegenüber tolerant sein. Mit Gottes Hilfe können wir es schaffen.


[1] Brussels Journal, Okt. 2006
[2] Ausgabe 2/2002, S. 14
[3] Az.: 15 (20) Sa 1800/89
[4] BVerwGE vom 25. 8. 93, Az: 6 C 8/91
[5] BVerfG , 1 BvR 1783/99


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